Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeit

Die Lelbach Stiftung ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.

Steuer-Nr. 27/606/52923
Finanzamt für Körperschaften I, Berlin

Treuhänder
Stiftungstreuhänder ist die Lelbach Stiftung gGmbH, Schmitten/Taunus, die ebenfalls als gemeinnützig und mildtätig anerkannt ist.

Grundsätze
Die Arbeit unserer Stiftung orientiert sich an den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Stiftungskapital
Das Stiftungskapital wird in Übereinstimmung mit den Stiftungszielen angelegt. Das Stiftungskapital ist vorrangig in Immobilien in städtebaulich interessanten Lagen mit historischem Hintergrund nachhaltig investiert, um aus diesen Erträgen den gemeinnützigen Stiftungszweck zu erfüllen.
Die Lelbach Stiftung ist u.a. an folgenden Projekten beteiligt:

Im Dom-Römer-Areal der Frankfurter Altstadt zwischen Kaiserdom und Römer ist die Lelbach Stiftung am Haus "Goldene Schere" , der größten im Privatbesitz befindlichen historischen Rekonstruktion des Areals, beteiligt. Das viergeschossige Gebäude am Markt 22 entstand im 18. Jahrhundert und ist in klassizistischer Form gehalten. Besonders ins Auge fällt die auf dem Schieferdach thronende Laterne.
Architekt: Hans Kollhoff, Berlin

In der Potsdamer Altstadt, am Übergang zwischen Stadt und Park, hat der Gewinner eines internationalen Architekturwettbewerbs ein Ensemble mit vier deutlich identifizierbaren Hauseinheiten entworfen. Die geschlossene Bebauung der Brauerstraße wird fortgesetzt und bis zum Havelufer heruntergezogen. Die ablesbare Gebäudekante mit der Eckbetonung zwischen Haus und Platz markiert den Beginn der (Alt-)Stadt.
Architekt: Sergej Tchoban, Berlin

In der Potsdamer Altstadt hat die Lelbach Stiftung die Beteiligung an einem Grundstück abgegeben, um den Bau eines Kunstmuseums zu ermöglichen. Die daraus resultierenden Erlöse wurden satzungsgemäß für gemeinnützige Zwecke verwendet. Der Saal im Piano nobile des 1. OG des Gebäudes ist nach uns als ehemalige Eigentümer benannt.

In der Potsdamer Altstadt wird ein Stadthaus an der Brauerstraße und eine Gartenvilla an der Alten Fahrt errichtet. Dabei wird die friedrizianischen Tradition fortgesetzt, ein Motiv des Vicentiner Renaissance Architekten Andrea Palladio als Vorbild für die Hausfassade zu wählen. Während das Stadthaus an der Straße zum Vorbild einen italienischen Palazzo hat, repräsentiert die Gartenvilla einen (modernen) Übergangstypus vom Schloß zum Palazzo.
Architekt: Franco Stella, Vincenza,

Auch dieser Standort in exponierter Lage am Großen Wannsee hat eine Geschichte: der Schriftsteller Heinrich von Kleist verbrachte das Wochenende vor seinem Freitod im Stimmingschen Gasthof, der sich auf dem Grundstück befand. Später stand das Haus von Wilhelm Conrad, dem Gründer der legendären Villenkolonie am Großen Wannsee (Colonie Alsen), auf dem Grundstück. Die historische Gartenanlage war früher deutlich größer, wurde aber vor über hundert Jahren parzelliert.